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Bodybuilding – der ideale Fitness-Sport

Der Begriff Bodybuilding wird in Deutschland immer wieder falsch interpretiert.

Bodybuilding bedeutet heute Entwicklung des Körpers und der sportmotorischen Fähigkeiten, d.h. Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft, Koordination und Schnelligkeit.

Bodybuilding ist die wirksamste, risikoloseste und effektivste Möglichkeit, den Körper nach individuellen Gesichtspunkten zu formen und zu trainieren. Der Bogen spannt sich dabei vom Training für Behinderte über Rehabilitation und Prävention bis zur sportlichen oder bis zur extrem sportlichen Zielsetzung(Leistungs- oder Wettkampfbodybuilding).

Bodybuilding ist ein idealer Fitness-Sport und die Möglichkeiten sind so vielfältig und überzeugend, daß immer mehr Frauen und Männer jeden Alters aus allen Berufen Bodybuilding als Oberbegriff für viele sportliche Tätigkeiten mit dem Hauptziel der körperlichen Fitness betreiben. Dabei ist das Verletzungsrisiko äußerst gering und laut Aussagen von namhaften Sportmedizinern in die Nähe des Angelsports einzuordnen.

In den Fitness-Studios kann man unter fachlicher und qualifizierter Anleitung Präventiv-, Breitensport- oder Leistungsbodybuilding, sowie Bodybuilding als Rehabilitationsmaßnahme ausüben. Viele der kleinen Alltagsschmerzen, die oft aus Muskel-Verspannungen durch einseitige Haltung und Bewegungsmangel herrühren, verschwinden schon nach kurzer Zeit. Durch die positive Beeinflussung des gesamten Stütz- und Bewegungssystems ist Bodybuilding eine ideale Grundlage für alle Freizeitsportarten und als “Krafttraining” oder “Muskeltraining” Basis vieler Spitzensportarten.

Die großartige Möglichkeit durch Bodybuilding die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und bis ins hohe Alter zu erhalten, sowie dem äußerst geringen Verletzungsrisiko, ermöglicht es sogar “älteren” Bodybuildern, ihren Sport wettkampfmäßig bis weit über 50 Jahre auszuüben und ist für viele “Seniorinnen und Senioren” ideal geeignet, fit zu werden und zu bleiben.
Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten kann man nach Einweisung durch einen qualifizierten Trainer sofort mit der Verwirklichung von individuellen Zielen beginnen und muß nicht erst eine mehr oder weniger schwierige Technik erlernen, um am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilnehmen zu können.

Für die Mitgliedsstudios ist eine Voraussetzung für eine Aufnahme ein Trainer mit einer Übungsleiter B-Lizenz-Ausbildung als Mindestqualifikation .

In der BSA-AKADEMIE werden auch Ausbildungskurse für Aerobic, Fitnesstrainer, Prävention, Rehabilitation, Cardiofitness, Marketing u.a. angeboten.

Klassisches Bodybuilding – ein verlorenes Ideal ?

Welche Ziele setzt sich ein Bodybuilder und wie unterscheidet er sich von anderen Sportlern?

Teile der Trainingsmethoden im Bodybuilding werden bereits seit vielen Jahren von anderen Sportarten übernommen, um spezifisch die muskulären Leistungen in ihren Sportarten zu verbessern. Bodybuilder versuchen dagegen ihre Proportionen und damit ihren Gesamteindruck zu verbessern und muskulöser zu werden als andere Sportler.

Weite Kreise der Bevölkerung glauben immer noch, ein Bodybuilder muss wie Arnold Schwarzenegger oder Ralf Möller in Bestform aussehen, die beide über 185 cm groß sind und über 110 kg Wettkampfgewicht aufwiesen.

Im Amateur-Bodybuilding sind die Athleten in unterschiedliche Gewichtsklassen international ab 65 kg, national ab 70 kg eingestuft und nur ein Teil aller Leistungsbodybuilder wiegen in Wettkampfform über 90 kg und nur ein Teil ist über 180 cm groß.
Bodybuilder jeder Gewichtsklasse versuchen allerdings ein Maximum an proportionaler Muskelmasse zu entwickeln – dies ist ein Wettkampfziel und unterscheidet ihn im Wesentlichen von Normalbürgern und Freizeitsportlern.

Im Profi-Bodybuilding sind diese Normen verschoben, da einerseits die Wettkampfregeln vom Amateurbereich abweichen – (z.B. nur eine Wettkampfklasse, begrenzte Dopingtests) andererseits nur absolute Weltklassebodybuilder mit großen Erfolgen und jahrelanger Wettkampferfahrung eine Profi-Lizenz erhalten. Zur Zeit gibt es weltweit etwa 130 aktive Profibodybuilder.
In vielen Bodybuilding-Fachmagazinen werden hauptsächlich Profi-Bodybuilder (männlich u. weiblich) abgebildet, auch die Presse greift, teilweise aus Sensationsgründen, auf dieses Fotomaterial zurück.
Daher glauben auch viele Amateur-Bodybuilder, wie Profis ausschauen zu müssen, um Erfolge oder Beachtung zu erzielen, obwohl viele der Profis nicht mehr die Ideale des Bodybuilding verkörpern und damit letztlich eine positive Entwicklung des Bodybuilding als Begriff und Sport hemmen.

Der Deutsche Bodybuilding-und Fitnessverband als offizieller Vertreter der Sportart Bodybuilding versucht daher auch durch die Einführung der visuellen Dopingtests (nach Prof.Dr.med.Beuker) und die Einführung neuer Wettkampfklassen wie die Frauen-Fitness-Figur- und Männer-Body-Fitnessklassen (Classic-Bodybuilding) die klassischen Elemente des Bodybuildings wieder mehr im Wettkampf zu integrieren.

WAS IST DAS ZIEL IM BODYBUILDING – ein monströser oder ein sexy Körper? Fitness und Gesundheit?
Vielen Body-Interessierten gab ein Foto oder ein Film z.B. von Steve Reeves, dem Mann mit der perfekt männlichen Physiognomie, dem ehemaligen Mr. Olympia Frank Zane oder Arnold Schwarzenegger mit seinen Filmen den Ausschlag, sich für den Bodybuilding-Sport zu begeistern und mit dem Bodybuilding-Training (Fitness-Training) aus verschiedenen Gründen und unterschiedlichen Zielvorstellungen zu beginnen.

Oft wird von vielen Fitness-Studios vergessen, dass sie ihre Grundlagen dem Bodybuilding verdanken und versagen vielen Kunden einen maximalen Erfolg durch mangelnde Informationen über für umfassende physische Veränderungen notwendige Trainingsmethoden.

Frauenfitness

Die Frauen-Fitness-Klasse wurde in Deutschland 1994 als eigene Klasse eingeführt. Sie galt und gilt als eine Art Vorstufe zum Frauen-Bodybuilding, um auch jenen sportlichen Frauen den Wettkampf wieder näher zu bringen, die sich durch negative Berichte und Beispiele aus dem Profi-Frauen-Bodybuilding noch nicht- oder nicht mehr mit Leistungs-Bodybuilding identifizieren können. Profi-Frauen-Bodybuilding-Veranstaltungen sollten allerdings nicht mit Amateur-Wettkämpfen verglichen werden, da hier strenge Dopingtests nach IOC -Reglement und mehr die feminine Komponente im Vordergrund steht.Bereits ab 1981 wurden in Deutschland erstmals Frauenbodybuilding-Wettkämpfe durchgeführt und als nicht- olympische Sportart vom WORLD-GAMES- Komitee und vom offiziellen Weltverband IFBB anerkannt.Miss Fitness-Wettbewerbe wurden erstmals in den USA ausgetragen und oftmals im Fernsehen übertragen. Viele dieser Wettbewerbe sind aber Profi-Wettkämpfe und nicht mit den Amateur-Fitness-Wettbewerben nach IFBB-Reglement zu vergleichen. Die Miss-Fitness-Wettbewerbe anderer Verbände sind nicht anerkannt und gelten also entweder als Profi-Show-Veranstaltungen oder dienen nur den Interessen der Veranstalter. Das Reglement wird hier oft mediengerecht nach Bedarf geändert

Klassen:Ab 2001 wurde die Frauen-Fitnessklasse in Figur- und Leistungsklasse unterteilt.In der Frauen-Fitness-Figurklasse steht der wohlproportionierte Körper im Vordergrund.Ab 2003 wurden die Wettkampfregeln geändert und dem internationalen Reglement angepasst. Die Klasse ist als Wettkampf-Einstieg besonders geeignet, da hier das einstudieren einer Posingkür nicht erforderlich ist.Die Frauen-Fitness-Leistungsklasse erfordert wie in allen sonstigen Wettkampfklassen eine Posingkür. Eine Kür ähnlich den Bodyklassen mit Tanz- u. Aerobicelementen und einigen Gymnastik-Pflichtteilen ist National völlig ausreichend.Diese Klasse ist auch für Wettkämpferinnen aus anderen Sportarten geeignet wie Turnen, Aerobic, Tanzen, Rhythmische Sportgymnastik u.a., die z.B. aus Altersgründen oder Aufgabe des Aktiven Sports in einem Fitness-Studio trainieren.Die oft hohen Anforderungen in der Kür der Profi-Miss-Fitness-Wettbewerbe mit den teilweise artistischen Einlagen sind nicht Grundlage der nationalen Amateurwettbewerbe. Obwohl auch in der Fitness-Leistungsklasse der wohlgeformte Körper im Vordergrund steht, kann eine anspruchsvolle Kür durchaus zu einem guten Gesamtresultat beitragen. DieFrauen-Fitness-Klasse wurde 2007 vom WORLD-GAMES-Komitee und IOC neben Frauen-Bodybuilding als nicht-olympische Sportart anerkannt und ist bei den WORLD-GAMES 2009 als eigene Klasse vertreten.Ausführliche Wettkampfregeln werden bei Beantragung einer DBFV-Starterlizenz zugesandt.